Warum sagen Menschen so schnell: „Sarah, das geht nicht.“ „Das ist unmöglich.“
„So funktioniert die Welt nicht.“
Für mich fühlte sich das nie richtig an. Ich liebte Geschichten, in denen Grenzen nicht das Ende waren. Star Trek, Captain Future, Luzie, der Schrecken der Straße, Pan Tau und Die Märchenbraut – all diese Welten hatten für mich etwas Magisches.
Dort durfte gedacht, geträumt, erfunden und geglaubt werden. Dort gab es nicht sofort ein „Das geht nicht“. Dort war vieles möglich. Und das Schönste daran war: Jeder Mensch, jede Figur, jedes Wesen hatte seinen Platz. Jeder war wertvoll – auf seine eigene Art. Genau das wollte ich auch.
Ich wollte sein dürfen, wie ich bin. Mit all meinen Farben, Ideen, Wünschen, Träumen, Fragen und Gefühlen. Ich wollte nicht passend gemacht werden, sondern echt sein.
Nicht kleiner, leiser oder angepasster, nur damit ich in ein Bild passe, das andere für richtig halten.
Es geht häufig um Bewertung. Um Wirkung. Um Schein. Um Anpassung. Um das Funktionieren.
Wer weiß, wie dieses Spiel läuft, bewegt sich scheinbar leichter durchs Leben. Wer Erwartungen erfüllt, wirkt sicher, angepasst und im Fluss. Aber oft ist dieser Mensch dabei kaum noch er selbst.
So entsteht mit der Zeit eine Version von uns, die von der Außenwelt geformt wurde. Eine Version, die lächelt, leistet, sich zusammenreißt, funktioniert und weitermacht. Und irgendwann nehmen wir uns selbst und das Leben wie durch einen Schleier wahr. Wir spüren vielleicht noch, dass etwas fehlt, können es aber nicht immer greifen. Irgendetwas in mir hat sich immer dagegen gewehrt.
Meinen eigenen Kopf hatte ich immer.
Meine Gedanken. Meine Fragen. Meine Fantasie. Meine Wahrnehmung.
Und ich hatte schon früh ein offenes Ohr für andere Menschen. Mich interessierten ihre Geschichten, ihre Träume, ihre Verletzungen, ihre Sehnsüchte und das, was sie tief in sich verborgen hielten. Ich konnte spüren, dass in jedem Menschen mehr liegt, als er manchmal selbst sehen kann. Und ich konnte immer fühlen: Es ist möglich, glücklich zu sein.
Nicht im Sinne von immer fröhlich. Nicht als perfekte Fassade.
Nicht als Leben ohne Schmerz, Zweifel oder Tränen. Sondern glücklich auf eine tiefere Weise.
Glücklich mit dem, was da ist. Glücklich mit sich selbst. Glücklich als Mensch, der nicht länger gegen sich kämpft, sondern beginnt, sich selbst anzunehmen. Für mich bedeutet „Glücklich im Kopf“, innerlich freier zu werden. Die eigenen Gedanken besser zu verstehen. Alte Muster zu erkennen. Sich aus Bewertungen zu lösen. Wieder Zugang zu den eigenen Wünschen, Farben und Träumen zu finden. Und Schritt für Schritt eine innere Zufriedenheit zu entwickeln, die nicht davon abhängt, ob man für andere richtig ist.
„Glücklich im Kopf heißt nicht immer fröhlich sein —
sondern bei sich anzukommen.“
Es gab Einsamkeit, Trennungen, Zweifel und Momente, in denen ich mich selbst suchen musste. Aber es gab auch wunderschöne Augenblicke. Begegnungen. Erkenntnisse. Mut. Wachstum. Und das tiefe Gefühl, dass aus allem, was war, etwas Neues entstehen kann.
Heute weiß ich: Wir sind unserer Vergangenheit nicht einfach ausgeliefert. Wir tragen sie in uns, ja. Aber wir können lernen, sie zu verstehen. Wir können im Heute bewusster wählen. Und wir können unsere Zukunft mitgestalten.
Unsere Vergangenheit erzählt, woher wir kommen. Die Gegenwart zeigt, wo wir gerade stehen.
Und die Zukunft öffnet den Raum für das, was noch entstehen darf.
Der Name steht für meine Überzeugung, dass Veränderung möglich ist. Dass Menschen wieder bei sich selbst ankommen können. Dass innere Klarheit, Selbstvertrauen, Selbstwert und persönliche Entwicklung wachsen dürfen – auch dann, wenn der Weg dorthin nicht gerade war.
In meiner Praxis für Psychotherapie und Coaching in Essen begleite ich Menschen, die sich selbst wieder näherkommen möchten. Menschen, die merken, dass sie nur noch funktionieren. Die sich in Gedanken verlieren. Die innerlich erschöpft sind, sich nach Ruhe sehnen oder spüren, dass sie ihr Leben nicht länger nur nach den Erwartungen anderer ausrichten möchten.
Einen Raum, in dem Gedanken sortiert, Gefühle verstanden und neue Wege sichtbar werden können. Es ist die Erinnerung daran, dass wir nicht nur funktionieren müssen. Wir dürfen fühlen. Wachsen. Träumen. Uns verändern. Und wir dürfen wieder lernen, uns selbst mit liebevollen Augen zu sehen. So ist „Glücklich im Kopf“ entstanden – aus meinem eigenen Weg, meiner Sehnsucht nach Echtheit und meiner tiefen Überzeugung, dass jeder Mensch wertvoll ist, so wie er ist.
Mit all seinen Farben. Mit all seinen Geschichten. Mit all seinen Wünschen.
Mit all dem, was war. Und mit all dem, was noch möglich ist. Wenn du dich in diesen Zeilen wiedererkennst und spürst, dass auch in dir etwas nach Veränderung, Klarheit oder innerer Ruhe ruft, dann lade ich dich herzlich ein, den ersten Schritt zu gehen.
In meiner Praxis für Psychotherapie und Coaching in Essen begleite ich dich achtsam, ehrlich und auf Augenhöhe dabei, wieder mehr bei dir selbst anzukommen – und deinen eigenen Weg zu einem glücklicheren Kopf zu finden.